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RSSPrint

Ein Ort der Nächstenliebe

Die Kleiderkammer am U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte
Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde 

      

In der Kleiderkammer werden gespendete Kleidung, auch Schuhe und Hüte, sowie Textilien wie Bettwäsche und Handtücher, Taschen und Koffer gegen geringe Spenden ausgegeben.
Obdachlose und Hartz IV- Empfänger bekommen die Sachen umsonst.
Die Öffnungszeiten sind:  mittwochs von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr.
Nur ein geringer Teil der tatsächlich geleisteten Arbeit ist während der Öffnungszeiten der Kleiderkammer sichtbar. Fast täglich werden mit Kleidung gefüllte schwere Tüten, Säcke und auch Koffer in den 1. Stock geschleppt.

Die gespendeten Sachen werden auf Brauchbarkeit hin überprüft, sortiert und nach Größen geordnet.
Sachen, die keine Abnehmer finden, auch bei Jahreszeitenwechsel, werden vorbereitet zum Abtransport an andere soziale Netzwerke oder zum Müll.
Geeignete Kleidung, auch Hygiene-Artikel, werden der Bahnhofsmission geliefert.
Im Herbst und Winter wird warme Kleidung zu Obdachlosenzentren gebracht.
In regelmäßigen Abständen erhält das Frauenhaus in Görlitz Damen- und Kinderbekleidung sowie Bettwäsche.

Anfangs wollte man mit der Einrichtung zum Ausgleich der Unterschiede zwischen Ost und West beitragen. Jetzt wird versucht, Unterschiede zwischen Arm und Reich zu mildern. 
1965/66 wurde „Unser kleines Keller-Modehaus in der Kirche“ eingerichtet. Daraus ist die heutige Kleiderkammer hervorgegangen. 
Derzeit sind sieben Damen hier tätig, alle seit mehr als  sieben Jahren, Frau Pauli schon seit dreißig Jahren!
   
Was ist daran besonders oder beispielhaft?
Das Besondere an diesem Projekt ist die Kontinuität:  die Kleiderkammer wurde unabhängig von allen Wechseln in der Gemeindeleitung, aber angepasst an den sozialen Wandel, kontinuierlich weitergeführt.
Die Öffnungszeiten wurden 2006 von ursprünglich nur vormittags auf den Nachmittag erweitert, so dass auch Schüler und Berufstätige kommen können.
Die Erträge kommen der Kindertagesstätte und ausgewählten Projekten der Gemeinde zugute.

Was wünscht sich die Gruppe oder das Projekt?
Die Damen der Kleiderkammer hätten gerne mehr Platz.

Wofür will die Gruppe oder das Projekt das Preisgeld einsetzen?   
Falls es ein Preisgeld geben sollte, würden die Damen vielleicht die Raumeinrichtung verändern.




Kontakt:
Marlis Hinz   
Tel. 0 30 – 8 13 53 10
kmhinz@freenet.de


Letzte Änderung am: 30.09.2015